Bauen mit Weitblick

Regenwassermanagement für Gewerbegebiet von Nortrup

Nortrup. Im erweiterten Gewerbegebiet am Kreisverkehrsplatz in Nortrup sorgt der Wasserverband Bersenbrück derzeit für die passende Infrastruktur. Erweitert wird eine bereits bebaute Gewerbefläche. Für eine Neuansiedlung werden zudem zwei weiter Grundstücke erschlossen. Gemeinsam mit Ingenieurbüros hat Projektleiter Markus Mönsters die Entwässerung für eine Fläche von vier Hektar geplant. Da die Gewerbeflächen einen sehr großen, einheitlichen Zuschnitt haben, musste die notwendige Infrastruktur des Regenwassermanagements ausreichend dimensioniert werden. Der Versiegelungsgrad ist in diesem Gebiet deutlich höher anzusetzen und die Belastung durch Starkregen zu berücksichtigen. Starkregenereignisse sind in der Regel lokal begrenzte intensive Niederschläge, für die Ort und Zeitpunkt nur schwer vorherzusagen sind. Sie können zu

Sturzfluten führen und erhebliche Schäden an Gebäuden und Infrastruktur verursachen. Entsprechend groß wurden deshalb die installierten Regenkanäle und die Bauwerke ausgelegt. Ebenfalls vergrößert wurde das vorhandene Regenrückhaltebecken. Bei Starkregen kann es ausreichende Wassermengen aufnehmen, um sie dann gedrosselt wieder in die angeschlossenen Bäche abzugeben.

Schmutzwasser getrennt

In einer separaten Pumpstation wird das Schmutzwasser abgeleitet. Sie wurde bereits im ersten Bauabschnitt errichtet. Mit der Fertigstellung des aktuellen dritten Bauabschnitts ist das Bauprojekt in Nortrup abgeschlossen. 

 

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Im erweiterten Gewerbegebiet von Nortrup wurde mit den entsprechenden Bauwerken wassersensibel für ein weitreichendes Regenwassermanagement geplant und gebaut.