Im Versorgungsbereich von Hesepe wird Trinkwasser der Stadtwerke Osnabrück zu gespeist

Trockenheit und Verbraucherverhalten führt zur Ausnahmesituation

Hesepe. Die Bevölkerung von Hesepe bekommt seit dem Mittag des 25. Juli zusätzlich auch Trinkwasser aus dem Wasserwerk Thiene der Stadtwerke Osnabrück. Wegen der extrem angespannten Versorgungslage bezieht der Wasserverband über einen Übergabeschacht an der Transportleitung Thiene-Osnabrück nun stündlich bis zu 50 Kubikmeter Trinkwasser der Stadtwerke Osnabrück. In der Nacht ist es nicht mehr gelungen den Hochbehälter in Osteroden zu befüllen. Der Druck ist in einigen Bereichen bereits um mehrere Bar gefallen. Einige Haushalte bekommen kaum noch Trinkwasser aus den Leitungen und auch Höfe können ihr Vieh wegen mangelnden Drucks nicht mehr ausreichend versorgen. Obwohl das Wasserwerk rund um die Uhr läuft und die Sammelbehälter am Wasserwerk gefüllt sind, ist das Leitungsnetz auf derart hohe Abnahmemengen nicht ausgelegt.

Da das Trinkwasser des Wasserwerkes Plaggenschale und des Wasserwerkes Thiene aus demselben Wassergewinnungsgebiet kommt, ist die Zusammensetzung der Wässer identisch und als Mischwasser unproblematisch. Die Zuspeisung von Thiener Wasser ins Netz von Hesepe wird wieder eingestellt, sobald sich die Versorgungslage entspannt hat.  

Ebenso wie der Wasserverband Bersenbrück appellieren mittlerweile neben dem Landkreis Osnabrück auch die Stadtwerke Osnabrück an die Bevölkerung, mit dem Trinkwasser sparsam umzugehen und auf unnötige Verbräuche zu verzichten.

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