Regenwasser nutzen

Wasserverband rät zur individuellen Regenwasserspeicherung

Bersenbrück. Längere Trockenperioden werden zunehmend auch in Nordwest Deutschland verzeichnet und Niederschläge kommen vermehrt als Starkregen vor. „Pumpen und Kanalisation werden heute für diese Regen-Ereignisse ausgelegt. Dabei kommt allerdings nur ein geringer Teil der Natur zu Gute“, erläutert Ingenieurin Johanna Müller vom Wasserverband Bersenbrück. Um Vorsorge zu betreiben, sei es sinnvoll, Wasser in den regenreichen Zeiten zu sammeln und zu speichern, anstatt während extremer Trockenzeiten kostbares Trinkwasser für die Gartenbewässerung zu nutzen, so Müller. Die Sammlung von Regenwasser in regenreichen Zeiten schont die Trinkwasserressourcen und ist zudem ein wichtiger ökologischer Beitrag. Wasser im Garten aufzufangen ist dabei ganz einfach. Zisternen und die bewährten Regentonnen lassen sich über Regenrinnen bei Niederschlag gut befüllen.

Hinzu kommt, dass das aufgefangene Regenwasser weich ist und in der Regel eine angenehmere Temperatur als kaltes Leitungswasser hat. Vorteile, die viele Pflanzen den Gärtnerinnen und Gärtner danken. Zusätzlich hilft es, mit Rindenmulch Feuchtigkeit im Boden zu speichern.  

Wenn zum Gießen von Stauden und Beeten doch Trinkwasser verwendet werden muss, bittet der Wasserverband möglichst die Zeiten mit den höchsten Tagesverbräuchen zwischen 7.00 Uhr und 11.00 Uhr sowie von 16.00 Uhr bis 22.00 Uhr zu meiden.

 

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Regenwasserspeicher, Tanks und Zisternen gibt es in unterschiedlichen Größen und Ausführungen und lassen sich auch nachträglich installieren.