Zum Weltwassertag in Bersenbrück

Wasserverband Bersenbrück, Freundeskreis Umunumo und Von Ravensberg Schule am 19. März auf dem Wochenmarkt

Der Weltwassertag ist in jedem Jahr ein guter Anlass, sich mit dem facettenreichsten Grundstoff unseres Lebens auseinanderzusetzen - dem Wasser. Wasser ist das kostbarste Gut auf der Erde. Es ist durch nichts zu ersetzen – und es ist nicht für alle Menschen gesichert verfügbar. Aus diesem Anlass haben sich Schülerinnen und Schüler der Von Ravensberg Schule, der Umunumo Freundeskreis sowie der Wasserverband Bersenbrück an einen Tisch gesetzt, um gemeinsam für das Menschenrecht auf Trinkwasser und sanitäre Anlagen aufmerksam zu machen. Am 19. März werden die drei Akteure das Angebot auf dem Wochenmarkt in Bersenbrück mit Informationen und der Trinkwassertheke in der Zeit von 9.00 Uhr bis 12.30 Uhr bereichern. Neben Einblicken in die regionale Wasserversorgung, in Wasserprojekte für Nigeria und einem Wasserquiz können Interessierte ein Glas frisches Trinkwasser oder auch einen heißen Tee genießen.

 

Wasser ist ein Menschenrecht

In mehr als 30 Ländern der Erde sind die Menschen von akutem Trinkwassermangel bedroht. 80 Prozent aller Krankheiten in armen Ländern gehen auf verschmutztes Trinkwasser zurück. Auf den ersten Blick könnte man meinen: Das alles betrifft uns in Deutschland und in Europa nicht. Aber wer sich näher mit der Problematik beschäftigt, erkennt, dass unser alltägliches Verhalten und unsere Konsumgewohnheiten die Weltwassersituation beeinflusst. Und auch in Europa haben rund 20 Millionen Menschen keinen gesicherten Zugang zu sauberem Trinkwasser. Dass jeder einzelne für Qualität, Verfügbarkeit und Grundwasserschutz etwas tun kann, wird bei dem Aktionstag in Bersenbrück insbesondere auch mit der Unterstützung der Bersenbrücker Schülerinnen und Schüler verdeutlicht.

Klimaschutz ist Wasserschutz

Die Verfügbarkeit und Qualität von Wasser ändert sich aktuell dramatisch. Viele Regionen erleben stärkere und häufigere Dürren, anderswo enden Niederschläge zunehmend in Überschwemmungen. Schadstoffe und übermäßige Düngung sowie Pestizide belasten die Gewässer weltweit. Die weltweit wachsenden Städte beziehen Trinkwasser aus immer größeren Einzugsgebieten und aus immer tieferen Grundwasservorkommen, gleichzeitig steigt der Wasserbedarf von Landwirtschaft und Industrie. Auch in Niedersachsen hat die Dürre des vergangenen Sommers Spuren hinterlassen und sich auf die Grundwasserstände ausgewirkt. Ein Grund mehr, dem global bedeutsamen Thema „Wasser“ mehr Bedeutung und Aufmerksamkeit zu widmen.

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