15.03.2018 Neuer Wohnraum braucht gute Infrastruktur

Modernes Pumpwerk ist auf Erweiterung ausgelegt

Neuenkirchen. Für die Schaffung von neuem Wohnraum müssen im Vorfeld praktikable Lösungen für die benötigte Infrastruktur gefunden werden. So ist im Baugebiet am Fürstenauer Damm eine Entwässerung im freien Gefälle bis zur Kläranlage Neuenkirchen-Lintern nicht möglich. Gemeinsam mit einem Ingenieurbüro erarbeitete Projektleiter Markus Mönsters vom Wasserverband Bersenbrück eine Lösung zur Entwässerung für das Baugebiet. Die Einbindung eines zusätzlichen Pumpwerkes für Schmutzwasser gleicht zukünftig das benötige Gefälle aus. An dieses Pumpwerk können die entstandenen 56 Bauplätze problemlos angeschlossen werden. Bei der Planung von Pumpwerk und Druckrohrleitung hat das Projekteam in die Zukunft gedacht und bei den Berechnungen die Vergrößerung des Wohngebietes eingeplant. Das fünf Meter tiefe und mit einem Durchmesser von zwei Metern dimensionierte Schmutzwasserpumpwerk aus glasfaserverstärktem Kunststoff wurde bereits ins Erdreich eingebracht. Vom Pumpwerk wird das anfallende Schmutzwasser über eine 200 Meter lange, neu zu verlegende Druckrohrleitung in die vorhandene Hauptdruckrohleitung gepumpt. Nach einer Überbrückung von drei Kilometern gelangt das Schmutzwasser schlussendlich zur Reinigung in die zentrale Kläranlage Neuenkirchen-Lintern.