03.08.2020 Ein kühler Kopf auch in turbulenten Zeiten

Rohrnetzmeister Christian Henke feiert sein 25-jähriges Dienstjubiläum bei Wasserverband

Seit einem Vierteljahrhundert kümmert sich Rohrnetzmeister Christian Henke darum, dass im Altkreis Bersenbrück frisches Trinkwasser aus dem Hahn sprudelt. Er und seine Kollegen sorgen für neue Leitungen und die regelmäßige Sanierung des Trinkwassernetzes. Sie sind auch die ersten, die bei Tag und Nacht zur Stelle sind, wenn es einen Rohrbruch zu beheben gibt.

„In diesen vergangenen Jahrzehnten ist sehr viel passiert. Die oftmals schwierigen Bedingungen im Rohrleitungsbau, besonders wenn in Außenlagen ein Rohrbruch geortet werden muss, haben sich durch die Einführung von Laptops, die Digitalisierung des Planwerks sowie die Nutzung von Handys deutlich verbessert. Einige Arbeitsabläufe, zum Beispiel während der Bereitschaftsdienste, konnten wir dadurch besser organisieren“, erklärte Henke. Und war die körperliche Arbeit früher oftmals sehr belastend, so leisten heute technische Hilfsmittel wertvolle Unterstützung für die Tiefbauarbeiten. Angefangen beim Wasserverband Bersenbrück hat der gelernte Gas- und Wasserinstallateur 1996. 2003 folgte eine Weiterbildung zum Industriemeister mit der Fachrichtung Rohrnetz und dem Schwerpunkt Wasser. Seit 2012 ist Christian Henke erster Rohrnetzmeister beim Verband. „Ein 25-jähriges Dienstjubiläum ist ein besonderer Anlass, die vergangenen Arbeitsjahre Revue passieren zu lassen und für das persönliche Engagement und die Arbeitsleistung zu danken. Gerade die Bedeutung der kontinuierlichen Versorgung mit Trinkwasser sichern unsere Gesundheit und Lebensqualität“, dankten Hildegard Schwertmann-Nicolay als stellvertretende Verbandsvorsteherin und Geschäftsführer Ralph-Erik Schaffert. Für Christian Henke bleiben die Aufgaben spannend. „ Wir können nicht immer alles planen und müssen sehr flexibel sein, denn neben der Routine gibt es stets neue Herausforderungen. Meine Arbeit ist für mich immer noch abwechslungsreich und vielseitig. Ich denke, dass wird auch in Zukunft so bleiben.“