Die natürliche Härte

Die Wasserhärte wird vom Calcium- und Magnesiumgehalt des Wassers bestimmt und der wiederum unterliegt der Natur. Was gut für Knochen und Zähne, Nerven und Muskeln ist, stört manchmal Geschirrspüler und Waschmaschinen. Doch das ist für unser Versorgungsgebiet kein Problem. Das Wasser aus den Wasserwerken Ohrte, Plaggenschale, Fürstenau und Ahausen ist weich. Ein Pluspunkt für unsere Kunden, denn bei weichem Wasser wird lediglich eine Mindestmenge an Waschmittel benötigt. Kalkhaltigeres Wasser wird von den Wasserwerken Engter und Engter-Niewedde geliefert. Aber auch hier besteht kein Grund zur Sorge: Wer sein Trinkwasser aus diesen Wasserwerken bezieht, nimmt mit jedem Schluck wertvolle Mineralien auf und muss sich lediglich die Mühe machen, die Dosierungsanweisung beim Waschmittel genau zu beachten. Das gilt auch für Geschirrspülmaschinen. Bei ihnen ist es wichtig auf die genaue Befüllung mit Geschirrsalz zu achten. Außerdem lassen sich störende Kalkablagerungen weitgehend vermeiden, wenn das Warmwasser nicht über 60° C erhitzt wird. Moderne Warmwasserspeicher haben damit kein Problem. Sie erwärmen das Wasser in der Regel nicht über 60° C und sparen so Energie, schonen Umwelt und den Geldbeutel.

Die Wasserhärte im Überblick:

Härtebereich Härte in mmol/l* Härte in °dH*
weich weniger als 1,5 entspricht 8,4 dh
mittel von 1,5 bis 2,5 entspricht 8,4 bis 14 dh
hart mehr als 2,5 mehr als 14 dh

*Wurde früher nur die Maßeinheit Grad deutscher Härte (°dH) verwendet, wird die Härte heute auch in Millimol pro Liter (mmol/l) angegeben; ein Millimol entspricht 40 mg Calcium.

Härtebereich der Wasserwerke des Wasserverbandes Bersenbrück:

Wasserwerk Härtebereich
Ahausen weich
Plaggenschale weich
Ohrte weich
Engter hart
Engter-Niewedde hart
Fürstenau weich