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29.03.2022 Erste Waldgeneration gepflanzt

Der Schulwald der IGS Fürstenau wächst um 3000 Bäumchen und Sträucher

Ohrte. Zwei Klassen der IGS Fürstenau haben bei bestem Pflanzwetter auch in diesem Jahr zur Vergrößerung ihres Schulwaldes in Ohrte beigetragen. Als Ergänzung zu den zahlreichen Birken, die sich bereits selbständig ausgesät haben, wurden der junge Wald um Kiefern und Eichen ergänzt. Damit auch der Waldrand für die Tierwelt attraktiv wird, pflanzten die Schülerinnen und Schüler Sträucher wie Schneeball, Vogelbeere, Schlehe und Heckenkirsche. „Als Schule engagieren wir uns für Projekte, die Umwelt-, Ressourcen und Klimaschutz zum Ziel haben. Die Schülerinnen und Schüler leisten bei diesem Waldprojekt in Kooperation mit dem Wasserverband Bersenbrück und dem Forstamt Ankum selbstständig einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Sicherung des regionalen Grundwasserschutzes. Wir alle müssen Vorsorgemaßnahmen treffen, um unser wichtigstes Lebensmittel zu schützen. Zudem unterstützen die Klassen durch die Aufforstung den Schutz unseres Klimas, denn der Wald bindet Kohlenstoffdioxid, das für den Treibhauseffekt mit verantwortlich ist“, erklärte Yannik Tolsdorf von der IGS Fürstenau.

Wald speichert Wasser

Die lebenswichtigen Trinkwasserreserven sind überall dort gut aufgehoben, wo auch Wälder naturnah und nachhaltig angelegt und bewirtschaftet werden. „Wir benötigen Böden mit einer guten Kapazität, Wasser zu halten. Besonders wichtig ist hierbei der Humusaufbau, das heißt der Aufbau einer nährstoffreichen oberen Erdschicht. In Laubwäldern wird das erreicht. Die Humusschicht ist ein sehr guter Wasserspeicher, der viel Wasser aufnehmen kann und in Trockenzeiten den Niederschlag langsam an den Untergrund abgibt “, erklärte Umweltpädagoge Horst Wieting den Jugendlichen und bedankte sich für ihren engagierten Einsatz. Im nächsten Jahr soll es mit den Anpflanzungen weitergehen. Nun heißt es Daumen drücken, dass die Jungpflanzen gut gedeihen und anwachsen.