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30.08.2022 Mangelnder Niederschlag trocknet Regenrückhaltebecken aus

Karpfen mussten in anderes Gewässer umgesiedelt werden

Quakenbrück. Nur noch wenige Zentimeter hoch steht das Wasser an den tiefsten Stellen des Regenrückhaltebeckens am Lönsweg in Quakenbrück. Es fehlt Niederschlagswasser nach diesem Dürre-Sommer im Rückhaltebecken. Auch die Tierwelt leidet zunehmend unter den derzeitigen Bedingungen. Aufmerksamen Besucher des kleinen Biotops war die bedrohliche Situation insbesondere für die Fische aufgefallen. Für ihre Rettung haben Mitarbeiter der Kläranlage Quakenbrück mit Käschern sechs große Karpfen abgefischt. Als professionelle Angler hatten sie das notwendige Fachwissen für die Umsiedlung der Tiere. Die zwischen drei und vier Kilo schweren Fische waren in dem niedrigen Wasser schnell gefunden. Für zwei Karpfen kam die Hilfe zu spät. In mit Frischwasser gefüllten Wannen, wurden die knapp einen halben Meter großen Tiere zum Rückhaltebecken an der Hindenburgstraße gebracht. „Wir hoffen, dass die Tiere sich dort erholen können. Es ist hilfreich, wenn wir auf solche Notsituationen aufmerksam gemacht werden. Dauerhaft heißes Wetter bedeutet für die Lebewesen im Wasser eine extreme Verschärfung ihrer Lebensbedingungen, denn bei hohen Temperaturen kann Wasser weniger Sauerstoff aufnehmen. Durch Verdunstung und mangelnde Niederschläge kommt in Regenrückhaltebecken im ungünstigsten Fall zusätzlich eine Reduzierung des Wasserstandes hinzu“, erklärte Betriebsleiter Dirk Lindemann