Schadensfälle im Kanal durch Livebilder schneller aufspüren und beheben
Durch die Anschaffung eines eigenen Kamerawagens ist seit Anfang des Jahres eine schnelle Reaktion des Wasserverbandes bei Schadensfällen im Kanalnetz möglich. Bei unplanbaren und kurzfristig auftretenden Störungen wie Absackungen oder Verstopfungen muss nicht mehr zeitaufwendig ein externer Dienstleister angefragt und beauftragt werden. Die Mitarbeitenden des Verbandes haben nun das notwendige Equipment, schnell zu reagieren und kleinere Schadensfälle selbstständig zu beheben.
Die Erfahrungen der Stadtwerke Bramsche, die bereits einen eigenen Kamerawagen in Betrieb haben, zeigten, dass sich eine Eigenlösung im täglichen Einsatz bewährt und sich die Investition durch die Einsatzmöglichkeiten rechnet. Geplante sowie größere Maßnahmen werden weiterhin über externe Dienstleister abgewickelt. Die neuen Kameras können bis zu einer Kanalgröße von 500 Millimetern eingesetzt werden. Grundsätzlich bietet der neue Kamerawagen eine schnelle und wirtschaftliche Möglichkeit, auf unvorhersehbare Schäden zu reagieren. Zur Ausstattung gehören Wassertank, Hochdruckreiniger, Notstromaggregat sowie eine Schiebe- und Schwenkkopfkamera. „Wir haben den Kamerawagen im vergangenen Jahr angeschafft und merken deutlich, dass wir viel flexibler reagieren können. Seit rund acht Monaten ist er nun erfolgreich im Einsatz und unsere Unabhängigkeit von Fremdfirmen hat sich in der zügigen Abwicklung von Schadensfällen schon jetzt bezahlt gemacht,“ verdeutlicht Markus Mönsters vom Wasserverband Bersenbrück.
