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Sorgsamer Umgang mit Trinkwasser notwendig

Die derzeitige Hitzeperiode lässt den Wasserverbrauch in der Region Osnabrück rapide nach oben schnellen. Daher rufen Stadt und Landkreis Osnabrück sowie die regionalen Trinkwasserversorgungsunternehmen die Bevölkerung zum sorgsamen Umgang mit der Ressource Trinkwasser auf. Schon seit einigen Tagen erreichen die Temperaturen die 30-Grad-Marke und auch mindestens für die kommenden Tage ist Hitze angesagt – was den Wasserverbrauch vielerorts in die Höhe treiben dürfte. Dass beide Faktoren miteinander zusammenhängen, lässt sich am besten am Beispiel der Gartenbewässerung verdeutlichen: Je heißer es ist und je trockener die Böden sind, desto mehr wird bewässert – und der Verbrauch steigt. Dieser Effekt wird durch ausbleibende Niederschläge noch verstärkt. Zur Einordnung: Rund 800 Liter verbraucht ein Rasensprenger pro Stunde, das ist so viel wie ein Mensch in einer ganzen Woche.

Vor dem Hintergrund der aktuell angespannten Situation appellieren Landkreis und Stadt Osnabrück gemeinsam mit den Wasserversorgungsunternehmen in der Region, sparsam mit Wasser umzugehen. Mit einigen einfachen Tipps kann jeder einen Beitrag zum nachhaltigen Umgang mit Trinkwasser leisten. Dazu zählen der Verzicht auf das Rasensprengen, das Verwenden von Pflanzen im Garten, die auch trockene Perioden gut vertragen, das Auffangen und die Nutzung von Regenwasser oder auch das Anlegen geschlossener Pflanzflächen, um die Verdunstung aus dem Boden zu minimieren. Auch sollten versiegelte Flächen im Garten reduziert werden. Und schließlich wird jeder Haushalt um sorgsame Abwägung gebeten, ob die neue Befüllung des eigenen großen Pools oder auch der Wasserbrauch im und am Planschbecken derzeit wirklich unverzichtbar sind.

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